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Florentiner-Zimmer

Theresa Bergenthal geb. Gabriel erzählt

Das ist unser Florentiner-Zimmer!
Sie haben natürlich auf den ersten Blick erkannt, dass es sich hier nicht um eine deutsche Kunstrichtung handelt. Es ist eine Wohnwelt im spezifischen italienischen Renaissancestil. Wie beim italienischen Palazzo ist auch beim Mobiliar die repräsentative Gestaltung vorrangig, der Wohnzweck ist eher zweitrangig. Typisch ist die reiche Ornamentik.

 

Die Ausstattung, bestehend aus dem Tisch (1. Hälfte des 17. Jahrhunderts), fünf Stühlen, zwei Sofas, einem Stand- und zwei Wandspiegeln, hat mein Mann von einer Weltausstellung mitgebracht. Sie soll aus dem Besitz der Familie Medici in Florenz stammen. Als Repräsentationsobjekt hat sie sicher hier im Vorraum zum Saal den angemessenen Platz gefunden.

 

Den Sekretär, der in der 2. Hälfe des 19. Jahrhunderts gefertigt wurde, haben wir nachträglich erworben. Gern dürfen Sie den Brief lesen, den mir meine Schwester Maria am 16.04.1865 aus Eslohe schrieb.

 

Menzel, Flötenkonzert

Das Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssoussi, das im Original in der Nationalgalerie in Berlin zu finden ist, zählt zur berühmten Serie von Historiengemälden, die Adolph Menzel in der Zeit von 1849 bis 1860 schuf. Es schildert ein Konzert in festlichem Rahmen, das der König anlässlich eines Besuches seiner Lieblingsschwester Wilhelmine aus Bayreuth gegeben hat. Hier im Florentiner Zimmer ist das Gemälde nicht nur ein besonderer Blickfang, vielmehr verbindet es zeitlich die eigene Entstehung mit der des Hauses Kupferhammer. Das Motiv lenkt die Aufmerksamkeit auf die langjährige Musiktradition dieses Hauses. Wie vielen bekannt ist, finden seit 1962 hier in den Räumlichkeiten die sog. Kupferhammerkonzerte statt.

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